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Was ein Ostfriese mit einer Dissertation anfängt

Zittau Der Künstler Peter Kärst (45) aus dem ostfriesischen Leer arbeitet vor allem mit Bronze und Stahl. Seine wichtigste Arbeit bisher ist eine Bronzeplastik "Denkmal zum Tag der Maueröffnung" im Innenhof des Sächsischen Sozialministeriums".
Die 1996 an der Zittauer Hochschule verteidigte Doktorarbeit "Untersuchungen zur Kontaktgestaltung von Hochspannungsschaltern" seines Freundes Thomas Schoenemann faszinierte und inspirierte den mit Schweißlichtbögen vertrauten Metallbildhauer. Wo der Ingenieur lediglich den technischen Sachverhalt wahrnimmt, sah der Künstler interessante Harmonien und Dissonanzen. Fotografien und mikroskopische Aufnahmen von Kupferkontakten in der Dissertationsschrift lieferten so die Idee zu zwei Wandreliefs. Beeindrukt von dieser Sicht der Ingenieurstatigkeit war der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Hochschule gern bereit, anlässlich des 50. Jubiläums der Zittauer Elektroingeneursausbildung Peter Kärst eine kleine Ausstellung zu ermöglichen. Die Resonanz war positiv und ermutigt zu weiteren derartigen Experimenten.
Peter Kärst freute sich über interessante Gespräche, die auch Anregungen für weitere Arbeiten sein


können. In Zittau war er zum ersten Mal, leider zu kurz, wie er feststellte. Von der Landschaft und den Menschen am "anderen Ende Deutschlands" ist er angenehm überrascht. Er würde sich freuen, hier wieder einmal seine in Metall gearbeitete Sicht der Dinge vorstellen zu können.(rß)

Die Arbeiten von Peter Kärst sind im Internet unter www.kaerst.de zu betrachten.


Peter Kärst, Künstler aus Leer, regte eine Zittauer Hochschuldissertation zu diesem Wandrelief an
Foto: SZ/Jens Böhme

Sächsische Zeitung vom 12.10.2001



Oberkreisdirektor Herman Bröring hat gestern bei den Berufsbildenden Schulen in Papenburg eine abstrakte Großplastik enthüllt. Entworfen wurde das Kunstwerk, deren geometrischen Elemente in verschiedener Hinsicht in Beziehung zur Schule stehen, von dem Bildhauer Peter Kärst aus Leer. Beteiligt an der Herstellung waren die Metall-, Bau- und Holzabteilung der BBS. Farbig gestaltet wurde die Plastik von den Malern.

General-Anzeiger vom 22.06.2001



Großplastik

Papenburg Im Rahmen einer kleinen Feier wurde eine Großplastik vor den Berufsbildenden Schulen in Papenburg eingeweiht. Das Kunstwerk hatten Schüler der BBS nach einem Entwurf des Leeraner Bildhauers Peter Kärst in mehreren Projekten angefertigt. In zahlreichen Gesprächen mit Peter Kärst erfuhren die Schüler ein tieferes Verständnis für das Kunstwerk. Die Ausführung selbst verlangte von allen Beteiligten anspruchsvolle handwerkliche Arbeit.

Ems-Zeitung vom 22.06.2001



Großplastik vor den Berufsbildenden Schule in Papenburg eingeweiht

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde eine Großplastik vor den Berufsbildenden Schulen in Papenburg eingeweiht. Das Kunstwerk hatten Schüler der BBS nach einem Entwurf des Leeraner Bildhauers Peter Kärst in mehreren Projekten angefertigt. Die geometrischen Elemente der Plastik wie auch die verwendeten Materialien, Stein, Metall und Holz, stehen in direkter Beziehung zu dem Bildungsangebot der Schule. In zahlreichen Gesprächen mit Peter Kärst erfuhren die Schüler ein tieferes Verständnis für das Kunstwerk. Die Ausführung selbst verlangte von allen Beteiligten anspruchsvolle handwerkliche Arbeit. Um die Wirkung der Plastik zu simulieren, hatten Jugendliche im Vorfeld ein Leichtbaumodell in Originalgröße erstellt und am geplanten Standort des Originals aufgebaut. Die Erstellung des Kunstwerkes geht auf eine Initiative des Papenburger Apothekers Theo Jasper zurück, der der BBS aus Anlass des 25-jährigen Bestehens seiner Apotheke im Jahr 1999 die Plastik gestiftet hatte. Als Gastredner konnte BBS-Leiter Horst Begemann gestern Oberkreisdirektor Hermann Bröring begrüßen, der die Papenburger Berufsschule als engagierte Bildungseinrichtung mit einem hohen Maß an Gemeinschaftsgefühl und gesundem Klima würdigte.

Ems-Zeitung vom 22.06.2001